
am Fluss; auf dem Land; in den Bergen
Das hufförmige Tal, das tief in die Berge eingeschnitten ist, öffnet sich in wilde Seitenschluchten.
Aus diesen Schluchten fließt in die
Soča eine Reihe von Zuflüssen wie:
- die
Mlinarica, die das Wasser über überhängende, schwer begehbare Rinnen jagt,
- die
Krajcarica, die trotz Versickerung in einer Vielzahl an Quellen erneut hervortritt,
- der
Vrsnik, der für seine blaugrünen Kolken und Rinnen bekannt ist.
Vor allem bei heftigen Niederschlägen quillt überall Wasser zu Tage und verwandelt das Tal zu einer Seenlandschaft.
Von der
Soča-Quelle bis zu den
Großen Rinnen und Kleinen Rinnen (Velika korita und
Mala korita) stehen einige für dieses Tal
typische Häuser mit Schindeldächern, mit Außentreppen und Holzgängen an der Außenfassade.
Diese Häuser stehen heutzutage nicht mehr in der Einöde wie einst.
Rund um sie wurden Pensionen und touristische Bauernhöfe errichtet.
Nur zwei Dörfer gibt es im Tal:
- das
Dorf Soča hat seinen Namen nach dem Fluss erhalten,
- das lang gestreckte
Dorf Trenta hingegen nach dem Tal.
Der zentrale Teil des Tales heißt
Na Logu.
Hier befinden sich das
Informationszentrum des Triglav Nationalparks mit einem Fremden- und Bergführerdienst, das
Trenta-Museum und die
Schutzhütte Dom Trenta.
Im entferntesten, hinteren Teil des
Trenta-Tales,
Zadnja Trenta genannt, befindet sich im Kar
Zapotok eine
180 m hohe überhängende Felswand mit dem höchsten Wasserfall im Triglav Nationalpark.
Die berühmtesten Rinnen formte die
Soča beim
Dorf Soča, wo sich die
750 m lange Große Rinne 15 m tief in die teils nur bis zu
2 m breite Schlucht einschneidet.
Etwas höher gelegen ist
die Kleine Rinne, die rund
100 m lang, bis 6 m tief und an einigen Stellen nur
1 m breit ist.