
Von einem der schönsten Alpentäler über mittelalterliche Burgen der Grafen von Cilli bis zur geheimnisvollen Region Kozjansko gibt es versteckte Winkel mit unversehrter Natur, Thermal- und Klimakurorte, Orte und Städte mit interessanter Geschichte und lebendiger Gegenwart, gastfreundliche Bauernhöfe, Haltepunkte für sportliche Herausforderungen…
Das Tal
Logarska dolina, eins der schönster Gletschertäler Europas, überrascht die Besucher mit Bergeshöhen der Kamniker-Savinjer Alpen, dem Wasserfall Rinka und anderen Wasserfällen, mit zahlreichen Natur- und Kultursehenswürdigkeiten, die auch die Nachbartäler Robanov und Matkov kot bereichern. Das Tal ist Ausgangspunkt für Bergwandertouren, aber auch im Tal gibt es viele Sportmöglichkeiten: Radfahren, Bogenschießen, Reiten, Tourenskifahren, Langlauf, Rodeln, Klettern auf vereisten Wasserfällen. Im nahegelegenen Hochgebirgsdorf
Solčava mit vielen Sehenswürdigkeiten gibt es ein angelegtes Übungsgelände für Eiskletterer. Vom Ort
Luče führt ein Weg zur Höhle
Snežna jama auf den Bergrücken Raduha. Die Höhle ist mit dem 100 Metern tiefen Höhlenschacht und den vereisten Tropfsteinen atemberaubend. Erst im Ort
Ljubno ob Savinji, in dem die Flößereitradition noch sehr lebendig ist, eignet sich der Fluss Savinja für Wassersport. Unweit davon liegen die Ortschaft
Radmirje mit einer wertvollen sakralen
Schatzkammer sowie die Ortschaft
Gornji Grad mit einer mächtigen Kirche und mit Museumssammlungen im Wehrturm. In Nazarje befindet sich im Schloss Vrbovec das Museum für Holz- und Forstwirtschaft. Das Zentrum des Oberen Savinja-Tales ist die Ortschaft
Mozirje mit dem attraktiven
Mozirski gaj – einem Naturpark mit Blumen und ethnologischen Objekten. Oberhalb der Stadt erhebt sich die Bergwelt der Karsthochebenen Dobrovlje, Menina und des Naturschutzgebietes
Golte, auf dem sich ein beliebtes Rekreationszentrum mit angelegten Skigebieten und einem umfangreichen Angebot an Sommeraktivitäten befindet. Eine einmalige Aussicht auf das Erholungsgebiet Golte, das Tal Savinjska dolina und auf die Kamniker-Savinjer Alpen hat man vom Berg
Gora Oljka, auf dem eine Wallfahrtskirche steht. Dorthin führen Wege von
Šmartno ob Paki und
Polzela aus.
Das Untere Savinja-Tal ist für den Hopfenanbau bekannt und ist außerdem die Heimat der Grafen von Cilli, zuerst der Herren der Burg
Žovnek (Sannegg) in der Nähe der heutigen Ortschaft
Braslovče. In der Nähe des Ortes liegen auch drei attraktive Seen. Die Natur sowie die Spuren der Vergangenheit locken die Besucher auch nach
Šempeter v Savinjski dolini. Die dortige
Archäologischer Park Römische Nekropole ist eins der schönsten archäologischen Denkmäler in Slowenien. Die in der Nähe liegende Höhle
Pekel ist ein wundervolles Beispiel eines vereinzelten Karstgebietes. Zu den ältesten Tourismusorten im Tal gehört die Ortschaft
Prebold, wo es schon nach dem Ersten Weltkrieg ein Hotel gab. Das Zentrum des Tales des grünen Goldes ist die Stadt
Žalec mit dem Hopfenmuseum, den Anpflanzungen von Heilkräuterkulturen, dem nahegelegenen Fischteisch Vrbje, mit der
Galerie von Oskar Kogoj und anderen Sehenswürdigkeiten in der Stadt und näheren Umgebung.
Der Fluss Savinja prägt schon seit Urzeiten das einzigartige Landschaftsbild des Talbeckens mit dem Zentrum
Celje, der Stadt der Grafen am Fuße der restaurierten
Alten Burg. Das Zentrum für Wirtschaft, Handel, Kultur und Bildung sowie bedeutendes Messezentrum hat eine attraktive mittelalterliche Altstadt mit Museen, Galerien, alten Kirchen,… In der Nähe der Stadt liegt Šmartinsko jezero, der größte Stausee Sloweniens. Von Celje ist es nicht weit bis zu den bekannten Naturheilbädern -
Dobrna, Topolšica, Laško, Rimske Toplice, Rogaška Slatina und
Podčetrtek. Sehenswert ist das Šaleška–Tal mit der lebhaften Stadt
Velenje. Velenje ist bekannt für das einzigartige unterirdische
Slowenische Kohlebergbaumuseum, das Tourismus- und Sportzentrum am Velenje-See und das
Museum Velenje, das 11 Museumssammlungen beherbergt.
In Richtung der südlichen Grenze zu Kroatien locken außer den traditionsreichen Naturheilbädern die Ortschaft
Šentjur, bekannt für die europaweit größte spätantike archäologische Fundstätte auf dem Hügelrücken Rifnik und als Heimat der Komponistenfamilie Ipavec sowie des seligen Bischofs Anton Martin Slomšek, des Weitern die Ortschaft
Šmarje pri Jelšah mit dem bekannten
Kalvarienberg unterhalb der St. Rochuskirche, der Ort
Olimje mit dem Kloster und der ältesten Apotheke Sloweniens sowie dem malerischen Schloss Olimje, die Ortschaft
Kozje mit dem nahe gelegenen Regionalpark Kozjansko und der prächtigen
Burg Podsreda, in der eine Glassammlung zu sehen ist, der Ort
Rogatec mit dem restaurierten
Schloss Strmol und einem ethnologischen Freilichtmuseum, die Ortschaft
Bistrica ob Sotli mit dem Berg Svete Gore, auf dem eins der wichtigsten Sakraldenkmäler Sloweniens steht.
Am Knotenpunkt der Straßen-, Eisenbahn- und in der Vergangenheit auch Wasserwege am längsten slowenischen Fluss kommen auch viele Besucher nach
Radeče, dem bekannten Papierzentrum, in dem jetzt ein internationales Festival zu Ehren der Bratkartoffel veranstaltet wird. In der Stadt unter dem steilen Grajski hrib (Burghügel) führt eine malerische Eisenbrücke aus dem Jahr 1893 über die Save. Die Brücke ist heute ein Denkmal des technischen Erbes. Zu den interessanten Zielen in der Umgebung gehört auch das Naturschutz-Tal des kleinen Flusses Sopota.