
Rund
1 km vor dem italienisch-slowenischen Grenzübergang
Predel stehen die Ruinen der österreichischen Festung.
An der Wende zum 19. Jh. stand hier ein Festungsbau aus Holz.
Am 15.5.1809 kam es hier zu einer schlimmen Schlacht zwischen Einheiten Napoleons Armee und österreichischen Truppen.
Die österreichischen Soldaten verteidigten tapfer alle Angriffe und ergaben sich trotz Übermacht der Feinde nicht.
Am 18. Mai gelang es den Angreifern, die Festung in Brand zu setzen, bei der Flucht vor dem Feuer wurde der Großteil der Truppe samt ihrem Befehlshafer Johann von Hermannsdorf getötet.
Kaiser Ferdinand I. ließ für die mutigen Kämpfer ein mächtiges Denkmal errichten, das 1851 enthüllt wurde.
Auf einer
6 m langen Stützmauer lehnt eine Pyramide aus gehauenem Stein mit eingemeißelter Inschrift.
Eine gusseiserne Skulptur eines verletzten
Löwen und der schön eingezäumte Platz betonen die Mächtigkeit dieses Denkmals.
Die Festung wurde 1848 erneuert, die Ruinen sind auf beiden Seiten der Grenze zu sehen.