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Ptujska Gora, Marienwallfahrtskirche (Cerkev Marije Zaščitnice)

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Straße: Ptujska gora, Ptujska gora, 2323 Ptujska Gora
Telefon: ++386 2 794 42 31
Die beliebte Marienwallfahrtskirche steht auf einem Panoramahügel oberhalb des Beckens Ptujsko polje. Über dem Plateau mit Kirche befindet sich der Dorfplatz mit Überresten einer Wehranlage gegen die Türkeneinfälle. Die Eingangstreppe zur Wehranlage ist mit dekorativen Barockskulpturen des Meisters Josef Straub geschmückt. Herausragend ist die Skulptur des hl. Florian. An der Treppe steht ein Pranger.

Die Kirche wurde nach einem Gelübde 1398 als Votivstiftung von den steirischen Adeligen, den Herren von Ptuj (Pettau) errichtet und wahrscheinlich bis 1420 fertig gestellt. Die Architektur der basilikalen Hallenkirche, die Fresken und die Plastiken reihen die Marienkirche an die Spitze der gotischen Baukunst in Slowenien. Der Einfluss der Prager Baumeisterwerkstätten aus der Zeit um 1400 ist deutlich spürbar.

Das bescheidene Äußere unter einem breiten Satteldach ist mit gestaffelten Strebepfeilern geschmückt. Betont ist das Eingangsportal, über dem ein bescheidener Kirchturm steht. Der Grundriss weist drei Schiffe auf, die mit Apsiden schließen und durch gebündelte Steinpfeiler gegliedert sind. Die Türflügel des Hauptportals schmückt ein flaches Relief des Bildhauers Viktor Gojković.

Das leicht gestaffelte Mittelschiff ist mit einem Netzgewölbe versehen und schließt vor dem Altar mit einem Sterngewölbe ab, die Seitenschiffe weisen ein Kreuzgewölbe auf. Zur herausragenden gotischen Ausstattung gehören die berühmte Schutzmantelmadonna (gemeißelt um 1400), die ursprünglich den Portalschluss und nun den Hauptaltar schmückt, sowie die beiden Nebenaltäre - der Siegmund- und der Rosenkranzaltar. Besondere Aufmerksamkeit sollte man den kleinen Figuren widmen, die sich unter Marias Mantel ducken, wo sowohl Edelleute und ihr Gefolge wie auch das einfache Volk Schutz sucht. Auf der Säulenkonsole im südlichen Seitenschiff steht eine Jakobskulptur, das Werk eines gleichnamigen Künstlers, des besten Bildhauers der Kirchenausstattung. In der südlichen Apsis steht ein gotischer Baldachinaltar, auch Celjer Altar genannt, da er nicht nur mit figuralen und pflanzlichen Ornamenten, sondern auch mit Wappen der Grafen von Celje (Cilli) geschmückt ist (das Werk desselben Künstlers wie die Portalengel in der Wallfahrtskirche Ptujska Gora). Die barocke Kanzel stammt von Peter Marnzeller (1762). Die Orgeln in der Kirche tragen die Jahreszahl 1696.

In der Kreuzkapelle am Eingang ist eine Wandbemalung aus der Zeit um 1425 erhalten geblieben. Sie soll das Werk von Christoph und Erasmus von Bruneck sein. Experten schätzen sie als eine der besten gotischen Fresken in diesem Teil Sloweniens ein. Das gotische Relief Marias Tod wurde ins Pfarramt gebracht, mehrere andere gemeißelte Werke hingegen in die Winterkapelle. Die Kirche ist für Besucher geöffnet.

 


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